Gelungener Saisonauftakt für die Jugendmannschaften

Mit Siegen starteten die U 18 und die U 13 Mannschaften des TTC Forchheim in die neue Spielzeit.

Die Jugend U 18 setzte sich gegen die DJK Ost in der Aufstellung Melina Seitz, Patrick Seitz, Jana Schuler und Fabian König mit 6  : 4 durch. Dabei war allen Forchheimern die lange Coronapause deutlich anzumerken. Dabei holten Melina und Jana je 2 Siege, zudem konnten Sie ihr Doppel gewinnen. Den 6. Punkt steuerte Fabian nach holprigem Start bei. Patrick hatte bei seinen Spielen leider kein Glück und ging diesmal leer aus. Für das erste Spiel nach über einem halben Jahr Wettkampfpause war Betreuer Jürgen Roth mit den Leistungen seiner Spieler zufrieden.

Noch besser machten es unsere Jüngsten.

Sie besiegten die Gäste der SG Durlach / Grötzingen sicher mit 8 : 2 Siegen. Auch Betreuerin Petra Roth zeigte sich mit der Leistung ihrer Schützlinge rundum zufrieden.

 

Für Forchheim punkteten Liam Mitterlindner ( 3 Punkte ), Marc Styra ( 2 Punkte ), Julia Konrath ( 1 Punkt ) und Colin Paulus ( 1 Punkt ) sowie das Doppel Mitterlindner / Styra.

Jürgen Roth

 

Heimpremiere der Herren 2

Unsere Heimpremiere gegen Rüppurr 3 stand anfänglich unter keinem guten Stern, mussten doch mit Achim, Helmut und Frank gleich drei

Spieler des Teams kurzfristig ersetzt werden!! Dieses scheinbare Manko glichen wir mit reichlich Frauen-Power in Form von Claudia, Brigitte und

Barbara wieder aus.

 

Dem unbedarften Zuschauer war es daher anfänglich nicht ganz klar, ob er einem Spiel der 1ten Damenmannschaft oder der 2ten Herrenmannschaft, in gebührenden Abstand, beiwohnte.

 

Kommen wir nun zum Spiel. Wieder gelang es uns alle 3 Eingangsdoppel für uns zu entscheiden, was letztendlich dann auch die Grundlage des deutlichen

9 : 2 Sieges war. Die restlichen Punkte steuerten Sonny mit zwei Einzelsiegen sowie Claudia, Dimi, Barbara und Michael mit jeweils einem Sieg bei.

 

Rundum wieder ein erfolgreiches TT-Wochenende, da auch unsere 1te Herrenmannschaft ihr Auswärtsspiel gegen Beiertheim unter der Woche mit 9 : 5

für sich entscheiden konnte.

Thomas Sontheimer

 

Herren 3 rumpeln sich zum zweiten Sieg

Die dritte Mannschaft des TTC empfing zum ersten Heimspiel den TV Malsch. Teamchef Jürgen war nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub wieder am Start, dafür musste kurzfristig Barbara ersetzt werden, bei der Karius und Baktus für Ärger sorgten. Damit war klar, einen Spaziergang wie zum Auftakt würde es dieses Mal nicht geben.

 

Dass man sich dann aber so schwer tun würde, war wahrlich nicht zu erwarten. Nahezu alle Forchheimer Akteure spielten teilweise weit unter Normalform und es grenzte an ein kleines Wunder, dass man am Ende dennoch einen 9:5-Sieg nach Hause gurkte.

 

Der Grundstein wurde in den Doppeln gelegt. Schon hier zeigten wir wahrlich keine Glanzleistungen, lagen aber dennoch mit 3-0 in Front.

 

Im vorderen Kreuz verzweifelten Matthias und Brigitte an der Malscher Nummer eins, die mit Rotkraut auf der einen und Sauerkraut auf der anderen Schlägerseite auch künftig noch diverse Spieler entnerven wird. Brigitte konnte zumindest ihr zweites Einzel gewinnen, Matthias hatte einen gebrauchten Tag erwischt und ging leer aus.

In der Mitte quälten sich Frank und Manuel gegen die extrem passiv spielende Nummer vier der Gäste. Frank würgte sich wenigstens noch zum Sieg, Manuel verlor hauchdünn, hatte dabei aber auch viel Pech mit Netz und Kante. Beiden gewannen ihr zweites Einzel jedoch ziemlich problemlos.

 

Jürgen und Ming konnten hinten jeweils einen Punkt beisteuern. Der Teamchef spielte ziemlich diskret an diesem Abend und fluchte wie ein Rohrspatz mit sich, der Welt und überhaupt mit allem. Nachdem er sein erstes Spiel verloren hatte, brachte er aber zumindest sein zweites Einzel gerade so ins Ziel. Dies war auch gut so, denn ansonsten wäre es nochmal richtig eng geworden.

Den besten Auftritt in einer ansonsten schwachen Forchheimer Truppe hatte Edeljoker Ming, der dank herausragendem Coaching des Sportwarts mit seiner Vorhandpeitsche sein Einzel durchbrachte. Da war auch der ebenfalls anwesende Vereinssponsor und Teamchef der Herren vier mächtig stolz.

 

Alles in allem eine extrem überschaubare Darbietung der dritten Mannschaft. Klar, der Ausfall von Barbara wog schwer und die unbequemen Malscher waren fies zu bespielen, dennoch ließen die Gastgeber an diesem Abend vieles vermissen und das Zuschauen mancher Spiele grenzte teilweise an Körperverletzung.

So ist das einzig Positive eigentlich das Ergebnis, das uns verlustpunktfrei an der Tabellenspitze stehen lässt. Warum wir dieses Spiel gewonnen haben, weiß aber eigentlich niemand so genau.

 

Nun haben wir eine Woche Pause, dann geht es in Ettlingenweier weiter, vermutlich mit verbesserten Forchheimern, denn viel Luft nach unten gibt es auch nicht wirklich…

Frank Schuler

 

 

 

 

Tischtennis is back: 3. Mannschaft mit Kantersieg zum Auftakt

Endlich wieder Tischtennis: die dritte Mannschaft des TTC eröffnete nach monatelanger Pause – selbstverständlich unter Einhaltung aller 269 Corona-Verordnungen und Hygienekonzepte – die Saison standesgemäß mit einem 9:0-Auswärtssieg in Busenbach.

In Abwesenheit von Teamchef Jürgen, der noch im Urlaub weilte, überrollte die mit Barbara erheblich verstärkte und zu den Aufstiegsfavoriten zählendende Truppe den überforderten Gegner förmlich.

Allerdings sollte man diesen Sieg nicht überbewerten. Der Aufsteiger aus Busenbach trat mit reichlich Ersatz an und wird mit den vorderen Tabellenplätzen nichts zu tun haben, gerade deshalb war es wahrscheinlich der ideale Gegner zum Reincruisen in die Saison.

 

In den Doppeln wurde klar, dass allen noch die Wettkampfhärte fehlt, aber sowohl Matthias und Frank als auch Brigitte und Ming sowie Barbara und Manuel brachten ihre Siege ins Ziel.

Busenbach war eigentlich nur im vorderen Kreuz konkurrenzfähig, doch unsere Golden Girls Brigitte und Barbara drehten dort jeweils einen Rückstand, zeigten in den entscheidenden Momenten Nervenstärke und bissen sich jeweils in fünf Sätzen durch.

In der Mitte lief es bei Frank (murmelte den Gegner aus) und Matthias (dominierte mit seinem Aufschlagsspiel) eigentlich wie immer, auch wenn bei beiden noch längst nicht alles gelang.

Einen souveränen Auftritt legten die beiden Youngster Manuel und Ming im hinteren Kreuz hin, wo sie mit konzentriertem und überlegenem Spiel alles im Griff hatten und mit zwei klaren Dreisatzerfolgen den Deckel drauf machten.

 

Damit war der deutliche Auftaktsieg eingetütet. Wie erwähnt, der Gegner war sicher nicht der Maßstab, aber man gewinnt auch nicht jeden Abend mit 9:0. Auf alle Fälle steht die dritte Mannschaft des TTC zunächst einmal dort, wo sie auch gern am Ende der Runde wäre: an der Tabellenspitze.

 

Weiter geht es am kommenden Mittwoch zuhause gegen Malsch, dann wird auch der Teamchef zu seinen Mannen (und Frauen) zurückkehren.

Frank Schuler

 

 

 

 

Corona – aus der Sicht der etwas Jüngeren – von Jan Söls

Nicht nur bei den Erwachsenen, sondern natürlich auch bei den jüngeren Spielern unseres Vereins hinterlässt das Coronavirus spuren. Die Schulen sind geschlossen und das Lieblingshobby Tischtennis kann man maximal noch mit den Eltern an einer Steinplatte spielen. Nicht nur unter den Kindern fehlt das Tischtennis, da man seine Freunde aus dem Verein nicht sehen kann, sondern auch uns Trainern fehlt das, wenn auch manchmal etwas anstrengende, Training mit euch.

Schauen wir aber auch bei unseren Jugendlichen auf das sportliche der vergangenen Saison.

Die zweite Jugendmannschaft musste leider schon im Laufe der Vorrunde aufgrund von Spielermangel zurückgezogen werden.

Unsere anderen drei Mannschaften (U13, U15 und U18) konnten sich dagegen in ihren jeweiligen Spielklassen behaupten und landeten alle souverän im Mittelfeld.
Dabei ist zusätzlich zu erwähnen, dass unsere Jugend 1 sich als reine Mädchenmannschaft in einem Feld voller Jungs mit dem 5. Platz behauptet hat.

Auch die Pokalkonkurrenzen wurden ja bekanntlich abgesagt. Bevor das geschah haben sich unseren Mädchen U15 und die Mädchen U18 für den Regionspokal qualifiziert.

Einen besonderen Dank an dieser Stelle an Petra und Jürgen Roth sowie alle anderen, die im Training oder sonst irgendwo helfen und die Jugendarbeit des TTC Forchheims unterstützen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Tischtennis dann doch nur ein Hobby ist und die Gesundheit vorgeht. Trotzdem hoffen wir natürlich, spätestens zur nächsten Saison wieder voll angreifen zu können.

Jan Söls

Ein sportliches Fazit der Herren 3

Nachdem der Teamchef der vierten Mannschaft aufgrund von deutlich zu viel Freizeit seine Ambitionen auf diverse Literaturpreise angemeldet hat, nimmt der Pressewart der Herren 3, der zufällig mit ihm blutsverwandt ist, diese Challenge mit Freuden an.

Den Herren 3 war schon vor Rundenbeginn klar: Sportliches Ziel kann in der B-Klasse erneut nur der Klassenerhalt sein, da im hinteren Paarkreuz kein konstant verfügbarer Spieler existent war. Und das bitte nicht erst am letzten Spieltag.

Dies trieb dem Kapitän der Truppe, Jürgen „Bondscoach“ Roth einige Male den Angstschweiß auf die Stirn und er sah sich quasi wöchentlich dazu gezwungen, irgendwie eine vollständige und konkurrenzfähige Mannschaft zusammen zu basteln, was ihm in den allermeisten Fällen auch gelang. Dafür gebührt ihm ein großer Dank und wir alle hoffen, dass er nächste Saison (falls es eine solche noch irgendwann gibt…) vielleicht doch noch mal als Mannschaftsführer am Start ist…

Die Runde wurde bekanntermaßen im März abgebrochen und zu diesem Zeitpunkt standen die Herren 3 mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf Platz fünf. Das Ziel Klassenerhalt wurde also souverän erreicht und aufgrund des Restprogramms wären noch einige Siege mehr möglich gewesen, aber man möchte ja nicht meckern, zumal man bei Abbruch auch vor dem Erzrivalen, der Gute-Laune-Truppe des MTV Karlsruhe stand!

Sportlich getragen wurde die Mannschaft von den Akteuren auf den Positionen eins bis drei.

Im vorderen Paarkreuz gehörten Matthias „Mr. Energy“ Teuscher und Frank Schuler zu den besten Doppeln der gesamten Staffel. Im Einzel beendeten beide die Runde mit sehr starken Bilanzen.

Man munkelt, dass Matthias seinen wochenlangen Urlaub in Fernost nicht nur aus erholungstechnischen Gründen angetreten hat, sondern auch, um seine TTR-Werte zu schonen, denn zufällig spielten wir in genau dieser Zeit gegen einige Top-Teams der Staffel. Aber das sind wohl nur Gerüchte…Mit seiner guten Laune und nie zur Neige gehenden Energie ist Matthias jedenfalls ganz wichtig für das Mannschaftsklima.

Frank schaffte es auch diese Saison erstaunlich oft, mit seinem einschläfernden Murmelspiel diverse Gegner im vorderen Kreuz zu entnerven. Er konnte seine Schwäche – die knappen Matches – größtenteils abstellen und sah vor allem gegen die stärksten Spieler der Staffel häufig gut aus und konnte diese des Öfteren besiegen, auch wenn er danach nicht wusste, warum ihm das eigentlich gelungen war.

Menschlich und sportlich ein absoluter Gewinn war unser Neuzugang Brigitte Reisinger. Sie spielte meistens im mittleren Kreuz, war dort mit einer Gesamtbilanz von 16:7 eine absolute Bank und hätte ebenso im vorderen Kreuz antreten können. Sie stärkte durch ihr sonniges Gemüt eigentlich immer die Moral der Truppe, doch wehe, man reizt sie an der Platte… Dann ist Vorsicht geboten und Gerüchte besagen, dass sie nicht nur Back- und Kochrezepte von sich gibt, wenn sie in ihrer Muttersprache zu fluchen beginnt :-).

Ebenso im mittleren Kreuz ging der Bondscoach himself an den Start. Zwar konnte er seine sensationelle Bilanz aus dem Vorjahr nicht ganz bestätigen, doch in den entscheidenden Partien gegen die schlagbaren Gegner war auf ihn Verlass. Gemeinsam mit Brigitte stellte er auch ein äußerst solides Doppel, das meistens gegen das Einserdoppel des Gegners antreten musste und am Ende eine sehr respektable ausgeglichen Bilanz vorzuweisen hatte.

Darüber hinaus wurde ihm einmal mehr der Ruf als „Ziehsohn Udo Latteks“ mehr als gerecht, schwörte er doch seine Jünger mit allen psychologischen Tricks auf die Spiele ein, sei es durch ein Höhentrainingslager in Bolivien, durch intensives Videostudium des kommenden Kontrahenten oder durch Mental-Seminare wie beispielsweise barfuß über Kohlen laufen oder Nacktradeln um den Epplesee. Besonders dankbar sind ihm seine treu ergebenen Kantenball-Virtuosen dafür, dass sie von ihm vor dem Sieg beim MTV so heiß gemacht wurden, dass sie sich mit Schaum vorm Mund auf die Gegner stürzten und diese vernichtend besiegen konnten!!

Die Positionen im hinteren Kreuz waren wie schon erwähnt sehr schwierig zu füllen. Zu Beginn der Saison hatten wir noch Detlef (der berufsbedingt gar nicht spielen konnte) und Danial (wegen Studiums nur sehr eingeschränkt verfügbar) eingeplant. Letztgenannter war zwar wenige Male im Einsatz, aber ansonsten musste der Bondscoach regelmäßig alles in die Waagschale werfen, damit wir sechs Mann am Start hatten. Ein riesengroßes Dankeschön geht daher an alle, die sich in der Vorrunde regelmäßig „verprügeln“ ließen, vor allem gilt das für Petra, Oliver und Daniel, die allesamt einen wahrlich schweren Stand bei ihren Einsätzen hatten.

In der Rückrunde wurde es besser, mit Gisa und Manuel (aufgestiegen von den Herren 4) konnten zwei neue Stammspieler eingebaut werden. Und mit Ming bekam die Truppe in Absprachen mit Daniel einen festen Stammersatz.

Unsere beiden M & M’ s  haben richtig gute Anlagen und konnten gegen Gegner auf Augenhöhe eminent wichtige Siege einfahren, aber die B-Klasse ist teilweise so stark besetzt, dass beide ordentlich zu kämpfen hatten. In Zukunft sind die beiden sicherlich Kandidaten für diese Klasse. Auf alle Fälle einen herzlichen Dank für Euren Einsatz!

Highlight der Runde waren sicher der überhaupt nicht eingeplante Auswärtssieg beim MTV, bei dem es auch emotional wieder einmal ordentlich zur Sache ging und die Finalteilnahme beim Kampf um den C 3 – Pokal. Wir schafften zwar den Finaleinzug, unterlagen aber den, an diesem Tag zu starken Ettlingern. Allerdings mussten wir aus hanebüchenen Gründen auf Brigitte verzichten, da sie für unsere Damen im Aufstiegskampf im Einsatz war. Für die Herren 3 war das ziemlich bitter, wer weiß, vielleicht wäre mit ihr doch ein überraschender  Cupgewinn machbar  gewesen. Auf jeden Fall starten wir einen neuen Versuch.

Negativ bleibt vor allem die Spielabsage in der Hinrunde bei der DJK Ost im Gedächtnis, als es unser verzweifelter Team-Kapitän dann doch nicht schaffte, eine Mannschaft zusammen zu bekommen. Die daraus folgende 0:9-Niederlage fiel zwar sportlich nicht ins Gewicht, unangenehm war sie aber dennoch.

Davon abgesehen können wir aber eigentlich ziemlich zufrieden sein. Klassenerhalt souverän und frühzeitig gesichert, die Frauen-Quote mehr als erfüllt und vor unserem Lieblingsgegner MTV gelandet. Außerdem hat es menschlich wieder hervorragend gepasst und man kann davon ausgehen, dass alle Stammspieler wieder gerne gemeinsam antreten und in dieser Konstellation weitermachen würden – ob es dazu kommt, wird der „Uli Hoeneß des TTC“, nämlich unser Sportwart Sonny, demnächst ausbaldowern. Ebenso hoffen wir, dass alle uns aushelfenden Ersatzspieler dies gern getan haben und dass es ihnen Spaß gemacht hat bei uns.

In diesem Sinne: nach der Saison ist vor der Saison und das Runde muss aufs Eckige!

Passt gut auf Euch auf, bleibt gesund und verliert niemals den Humor!

Frank Schuler

 

 

 

Teamgeist, Topspin und Talent – Die Saison der 4. Mannschaft

Zunächst einmal Danke an alle Spielerinnen und Spieler, die in der vierten Mannschaft zum Einsatz kamen. Nobby, Wolle, Olli, George, Martin, Ming, Evi, Petra, Warda, Laura und natürlich Baumi. Es war eine sensationelle Saison und ihr habt es mir als Teamchef sehr einfach gemacht. Ihr habt immer rechtzeitig zu- bzw. abgesagt, sodass ich früh planen und mit Sonnys Hilfe schnell die taktische Doppelaufstellung besprechen konnte. DANKE!

Nun aber ganz von vorne.

Die 4. Mannschaft um Teamchef Daniel ging mit wenig Ambitionen in Ihre erste Saison in der C-Klasse. Das Ziel war der sportliche Nichtabstieg, faktisch konnte man nicht absteigen, da die D-Klasse ja mit 4er Mannschaften spielt. Doch unsere Truppe zeigte früh, was man mit Teamgeist, GESUNDEM Ehrgeiz und ganz viel Spaß am Tischtennis erreichen kann. Schon in der Vorrunde überraschte das Team mit Siegen gegen die jetzt bekannten Aufsteiger Grünwetterdbach und Weingarten. Für erstgenannte war es die einzige Niederlage in dieser Runde. Vor allem dank Nobby und dem in der Vorrunde überragenden Wolle (in der Rückrunde musste man ihn an die 3. abgeben) erreichte die 4. mit 9:11 Punkten einen überraschenden 7. Platz.

Für die dann folgende sensationelle Rückrunde sorgten besonders die 3 magischen M.

MING-MUFFIN-MITTERLINDNER

Unser Wolle-Ersatz und China-Böller Ming schlug ein wie eine Bombe und sollte wie auch unser bockstarker Wintereinkauf Evi kein Spiel verlieren. Darüber hinaus wurden die vorzüglichen Muffins von Evi zur Tradition, zum Aufputschmittel und am Ende oft der entscheidende siebte Spieler im Team.

Bereits das erste Spiel der Rückrunde verlief denkwürdig. In einem unfassbar engen Duell verließ die Schulertruppe nach einem 4-stündigen Marathon mit acht 5-Satz Krimis und einem zwischenzeitlichen 2 zu 5 Rückstand als Sieger die Halle in Langensteinbach Es folgte ein überraschender Heimsieg gegen Neureut und der Spaß und Zusammenhalt im Team steigerte sich von Spiel zu Spiel. Und das nächste Wunder von Forchheim sollte folgen.

Im teils hitzigen Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Weingarten zeigte die Mannschaft um Teamchef Schuler endgültig, was in ihr steckt. Der teilweise arrogante und unsympathische Gast aus Weingarten ging früh klar in Führung und schien seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Aber wie in Langensteinbach zeigte die Truppe eine tolle Moral und das in der Rückrunde schier unbezwingbare hintere Paarkreuz mit Evi und Daniel, sowie das sensationelle Schlussdoppel Ming/Nobby drehten auch dieses Spiel. So schickten man den frustrierten Gegner mit einem spektakulären 9:7 nach Hause. Dieses Spiel wird noch lang in Erinnerung bleiben.

Auch die erwartete Niederlage in Grünwettersbach und das komplett unnötige 7:9 gegen Karlsruhe-Ost änderten nichts an der super Stimmung im Team und am tollen Tabellenstand. Mit inzwischen 15 Punkten belegte man Rang 5 und hatte aufgrund der sehr engen Konstellation in der Klasse sogar nur 3 Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten aus Weingarten. So schien es plötzlich mit den noch ausstehenden 4 Spielen gegen die 4 schwächeren Teams der Staffel nicht unwahrscheinlich, dass die Schulertruppe aus Versehen sogar den Aufstieg schaffte.

Aber es sollte anders kommen. Ein kleines aber gefürchtetes Virus namens Corona stoppte nicht nur den anhaltenden Rausch, in den sich die Mannschaft gespielt hatte, es beendete die komplette Runde.

Dennoch bleibt zu bilanzieren, dass die 4. Mannschaft eine herausragende Runde gespielt hat, die den Spielern und Fans aufzeigte, was Tischtennis für ein geiler Sport ist und dass man mit Zusammenhalt und ganz viel Spaß innerhalb einer Mannschaft über sich hinauswachsen kann.

In der abschließenden Pressekonferenz schwärmte Teamchef Schuler von seiner Mannschaft:

„Ich bin verdammt stolz auf meine Truppe. ALLE meine Spielerinnen und Spieler haben Ihren Teil dazu beigetragen, dass diese Saison unvergesslich bleiben wird. Eine Szene wird mir besonders in Erinnerung bleiben. Unser Jungstar Warda sagte nach dem berauschenden Heimspiel gegen Weingarten trotz zweier bitterer Einzelniederlagen, dass der Abend so viel Spaß gemacht hätte. Dies zeigt mir, dass wir in dieser Runde einen tollen Job gemacht haben und ich dankbar sein kann, dass ich diese geile Truppe anführen durfte. Ein ganz besonderer Dank an Nobby, Ming und Evi.

Nobby, alle 6 Spiele, bei denen du am Start warst, haben wir gewonnen! Allein deine Anwesenheit und deine jahrelange Erfahrung ließen diese Leistungen zu.

Ming Ma, unser China-Böller, Du hast durch deine fröhliche asiatische Art und Deiner spektakulären Vorhand unser Team bereichert und kein einziges Spiel verloren. Das war großes Kino.

Und zu guter Letzt unsere Evi. Mit deiner lockeren Art, deiner sehr gesunden Einstellung zum Sport und nicht zuletzt deinen sehr leckeren Muffins hast Du Dich in die Herzen des Teams und unserer zahlreichen Fans gespielt.

Ich könnte noch weiter zu jeder oder jedem einzelnen etwas sagen, aber ich mach es kurz DANKE LEUTE.

Es war mir eine Ehre und große Freude mit euch in der Mannschaft zu spielen und wünsche, dass dieses Team in dieser Besetzung nächstes Jahr weiterspielen kann.“

Bleibt gesund und lasst Euch nicht unterkriegen. Wir sehen uns bald!!!!

Der Teamchef

Daniel Schuler

Corona – Bilanz eines Nichtvirologen – von Daniel Schuler

Das Corona-Virus ist gerade dabei, unser komplettes Leben auf den Kopf zu stellen. Eltern und Großeltern dürfen nicht besucht werden, Kinder und Jugendliche dürfen nicht in die Schule und vor allem dürfen wir alle nicht mehr unserer Leidenschaft nachgehen: TISCHTENNIS.

Die Saison wurde zurecht abgebrochen, trainiert werden darf nicht und dadurch, dass bis August keine Großveranstaltungen stattfinden werden, müssen wir wohl damit rechnen, dass unsere Tischtennisspiele auch in Zukunft vor leeren Rängen stattfinden werden.

Als Sponsor und Maskottchen unseres Vereines möchte ich, obwohl es zurzeit deutlich Wichtigeres gibt, den Blick zurück auf die vergangene, abgebrochene Runde werfen und Bilanz ziehen.

In erster Linie muss ich beim Rückblick an meine Oma denken. „Alles Schlechte hat auch irgendwo etwas Gutes“ sagte sie immer.

Und so kann man es vielleicht auch jetzt sehen, zumindest sportlich für unseren Verein.

Die erste Herrenmannschaft sichert sich durch den Abbruch den Klassenerhalt in der Bezirksklasse und die Damen 1 schaffen den verdienten Aufstieg in die Verbandsliga. Glückwunsch an beide Teams, Saisonziel erreicht.

Der hart erkämpfte Nichtabstieg der ersten Herrenmannschaft, die in der Rückrunde aufgrund zahlreicher Ausfälle teilweise mit sehr kreativen Aufstellungen antreten musste,  sollte ebenso gefeiert werden wie der souveräne Aufstieg unserer bockstarken Damen, die die starke Konkurrenz aus Weingarten hinter sich ließen.

Kommen wir nun zu den weiteren Teams. Unsere zweite Mannschaft erreichte in der A-Klasse einen 5. Platz. Schaut man sich die teilweise überragenden Bilanzen von Sonny (in der Rückrunde auch in der ersten mit starken Leistungen), Achim und Helmut an, sieht man schnell, dass deutlich mehr drin gewesen wäre, wenn die Mannschaft öfter hätte komplett spielen können.

Die dritte Mannschaft um Bondscoach Jürgen hatte eine recht stressfreie Saison. Der Klassenerhalt wurde früh gesichert, zahlreiche Ausfälle und die obligatorische Thailandreise von „Duracel Hasen“ Matthias konnten kompensiert werden. Hervorzuheben ist hierbei mit Sicherheit die überragende Leistung unseres Neuzugangs Brigitte.

Die Rentnertruppe der 5. Mannschaft erreichte in der D-Klasse Platz 7 und auch wenn sich das nicht gerade überragend liest, sollte man diese Leistung genauer unter die Lupe nehmen. Aufgrund der tragischen Ausfälle von Willi und Ottl war schlicht und einfach nicht mehr möglich. In diesen Zeiten von mir ein besonderer Gruß an alle Spieler der 5. Ich hoffe sehr, dass es euch gut geht und ihr nächstes Jahr die D-Klasse rocken könnt.

Unsere Damen 2 belegten in der Bezirksliga Platz 5 und kann im Großen und Ganzen sehr zufrieden sein, denke ich. Gerade Neuzugang Evi und Lisa überzeugten mit starken Auftritten und verloren kein Spiel.

Wie ihr alle sicher festgestellt habt, fehlt der Blick auf unsere 4. Mannschaft. , die in der C-Klasse den 6. Platz erreichen konnte. Als Teamchef dieser geilen Truppe werde ich die Saison in einem eigenen Artikel Revue passieren lassen und richtig einordnen.

Alles in allem kann der TTC Forchheim also mit dieser Saison einigermaßen zufrieden sein. Da aber wirklich kaum eine Mannschaft in dieser Saison in einem Spiel komplett antreten konnte, wünsche ich mir für die neue Runde, wann auch immer diese beginnen möge, dass unser TTC noch öfter als Einheit auftritt und persönliche Ressentiments hinten angestellt werden. Dann hätten wir evtl. auch 2 oder 3 unnötige Sperrvermerke weniger. Nach der Saison ist ja bekanntlich vor der Saison.

Zum Abschluss ein ganz großes Dankeschön an unseren Sportwart und Tischtennis-Guru Sonny. Erstens, weil er ein ganz feiner Kerl ist, zweitens weil er seine Sache richtig richtig gut macht und immer versucht, den teilweise grotesken Wünschen aller Spieler gerecht zu werden, was logischerweise einfach nicht möglich ist. Drittens weil er seine internationalen Beziehungen genutzt hat, um unseren China-Böller Ming zu verpflichten und zu guter Letzt natürlich, weil er es wie kein anderer versteht, Dir in einem 30-minütigen Vortrag zu erklären, warum welcher Belag für dein eigenes Spiel ideal ist.

In diesem Sinne, lasst euch von Corona nicht den Spaß und Humor nehmen und bleibt gesund!!!!!!

 

Euer gute Launebär

 

Daniel Schuler

 

P.S.    Der Bericht des Jugendwartes folgt in den kommenden Tagen 😉

Herren 3 mit lockerem Heimsieg

Nach dem Pokaltrauma vom Wochenende war für die Herren 3 des TTC wieder der Liga-Alltag angesagt.

Im Heimspiel gegen den stark abstiegsgefährdeten TV Knielingen konnten wir einen souveränen 9:2-Sieg erringen.

Bereits nach den Doppeln war klar, in welche Richtung das Match laufen würde. Denn Brigitte und Jürgen besiegten nach einwandfreier Leistung das gute Einser-Doppel der Gäste und auch Gisa und Wolle brachten ihr Spiel ins Ziel und somit führten wir schnell mit 3:0.

Die ersatzgeschwächten Knielinger waren bis auf die Nummer 1 und die Nummer 3 an diesem Abend kaum konkurrenzfähig und so beherrschte die Truppe um Bondscoach Jürgen Roth auch in den Einzeln das Geschehen vollumfänglich.

Schlussendlich mussten wir nur zwei Spiele durch Matthias und Gisa abgeben, was aber nicht sonderlich ins Gewicht fiel. Am Ende stand ein geschmeidiger und ungefährdeter  9:2-Heimsieg, durch den wir auch rechnerisch den Klassenerhalt gesichert haben.

Es punkteten:

Matthias (1,5), Frank (2,5), Brigitte (1,5), Gisa (0,5), Jürgen (1,5) und Wolle (1,5).

 

Nächste Woche geht es gegen Neureut, das ebenfalls tief im Abstiegskampf steckt. Daher ist es unsere Pflicht,  weiterhin Vollgas zu geben, auch um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten und um uns in der Tabelle vielleicht noch den einen oder anderen Platz hochzuarbeiten.

Frank Schuler

 

 

 

 

Bittere Niederlage für die 4. Mannschaft oder „Wo kein Mehl ist, da ist auch kein Muffin“

Erneut ohne Nobby und Ming musste sich die 4. Mannschaft um Teamchef Daniel nach hartem Kampf gegen die DJK Karlsruhe Ost geschlagen geben.

Gegen den ebenfalls ersatzgeschwächten Gegner versuchte es der Teamchef mit gleich 3 mal Frauenpower und wollte mit taktisch aufgestellten Doppeln früh in Führung gehen. Dies gelang auch, doch gerade das Doppel 1 mit Olli und Daniel verlor überraschend. Es sollte nicht der letzte indiskutable Auftritt des Doppels an diesem Abend bleiben.

Nachdem anschließend Olli und Petra mehr als nur unglücklich Ihre beiden Einzeln verloren, geriet man mit 2 3 in Rückstand. Auch Warda und George blieben glücklos und die Niederlage deutete sich früh an. Doch wie schon in der letzten Woche führte das starke hintere Paarkreuz mit Daniel und Evi das Team wieder heran und nach dem zwischenzeitlichen 5 zu 5 Ausgleich durch Olli schien ein Punktgewinn wieder in Reichweite. Doch Petra verlor gegen die starke Nr. 2 des Gegners und auch George blieb bei seinem 2. Einzel erfolglos. Dennoch war der Optimismus des Teamchefs nach dem 5 zu 7 noch da, weil Warda mit Sätzen 2 zu 1 Sätzen führte, und man das starke hintere Paarkreuz ja noch im Ärmel hatte. Warda kämpfte verbissen doch leider verlor sie ihr Spiel noch trotz starker Leistung. Anschließend stellten Daniel und Evi erwartungsgemäß auf 7 zu 8, sodass es zum entscheidenden Schlussdoppel kam.

Doch das am Freitag unterirdisch spielende Doppel 1 mit Daniel und Olli brachte erneut kaum einen Offensivschlag auf die Platte und so hieß es am Ende 9 zu 7 für die Gäste.

 

Nach dem Spiel stellte sich der sichtlich angefressene Teamchef den Fragen der Presse und ging diese zunächst scharf an.

„Ihr stellt doch immer die gleichen doofen Fragen! Woran hat es gelegen? War die Taktik falsch und bla bla bla.“ schimpfte Daniel, entschuldigte sich aber umgehend und fuhr fort:

„Zunächst einmal Glückwunsch an den DJK. Sie waren an diesem Abend einfach besser.  Ich bin auch sehr selbstkritisch, vor allem mir gegen über. Meine Leistung im Schlussdoppel ist nicht zu erklären. Als Teamchef trage ich natürlich die volle Verantwortung für diese Niederlage“ meinte Daniel und stellte sich schützend vor sein Team. „In Anbetracht der Umstände ohne unsere Top 2 antreten zu müssen, hat meine Mannschaft einen tollen Kampf geboten und wir können trotz allem mit erhobenem Haupt ins Wochenende gehen. Wir müssen den Blick auf die restlichen 4 Spiele richten und ich bin mir sicher, dass wir wieder Punkten werden.“

Am Ende wurde er gar poetisch und philosophierte mit einem Augenzwinkern:

„Wo kein Mehl ist, da ist auch kein Muffin“

 

Vielen Dank noch einmal an Spielerinnen und Spieler, die ausgeholfen haben.

Daniel Schuler