Melina Seitz stößt in die Top 10 von Baden-Württemberg vor

Nachdem Jana Schuler bereits in Weinheim beim TOP 20 Turnier des Jahrgangs U12 einen guten 16. Platz belegte, war am vergangenen Wochenende ihre Doppelpartnerin Melina Seitz in der Altersklasse U13 gefordert.

Vor Beginn am frühen Morgen wurden die vier 5er Gruppen ausgelost. Aufgrund der bisher in ihrer Tischtennis-Laufbahn gesammelten Punkte wurde  Melina auf Platz 4 ihrer Vorrundengruppe gesetzt. Diese Einstufung stellte sich in der ersten Gruppenphase des Turniers als zutreffend heraus. Obwohl sie gutes Tischtennis spielte ließen ihr ihre ersten 3 höher eingestuften Gegnerinnen, darunter die spätere Gesamtsiegerin Lilli Fromm vom TTC Reutlingen, keine Chance. Melina selbst ließ dann gegen die auf dem Gruppenplatz 5 eingestufte Spielerin nichts anbrennen und erreichte so mit Platz 4 in ihrer Gruppe das von Trainer Jürgen Roth vorgegebene Ziel: die Runde um die Turnierplätze 9 – 16.

Durch die Ergebnisse der anderen Vorrundengruppen trafen in dieser Runde alle drei verbliebenen nordbadischen Teilnehmerinnen aufeinander.

Melina musste aber zuerst gegen Emma Konrad vom TV Lichtental antreten. Nachdem sie die ersten beiden Sätze sicher gewonnen hatte, brach sie im weiteren Spielverlauf komplett ein: Ihre Gegnerin konnte ihr Spiel umstellen und Melina hatte keine Antworten auf das nun druckvollere Spiel. Sie verlor komplett die Spielkontrolle; es wollte einfach nichts mehr gelingen. So ging dann der letzte Satz mit der Höchststrafe von 11: 0 an Emma.

Aber Melina ist Melina: Mund abputzen, sich einmal kräftig schütteln und einfach weiterspielen. Es gab sowieso keine Zeit zum Nachdenken: Mit Isabell Ritter aus Buchen wartete im zweiten Spiel bereits die Spielerin, gegen die sie in der nordbadischen Verbandsrangliste verloren hatte. Und wieder schien es so, als ob Melina einbrechen würde: Eine 2 : 1 Satzführung reichte nicht. Sie musste den 4. Satz nach vielen hochklassigen Ballwechseln mit 11:9 Isabell überlassen. Nur, diesmal schlug Melina zurück. Mit 11:1 sicherte sie sich den 5. Satz und damit das Spiel.

Zum Abschluss der Zwischenrunde kam es einmal mehr zum Büchig – Forchheimer „Klassiker“: Dem Dauerbrenner zwischen Emily Hulbe und Melina. Und wie bereits in den letzten Partien der beiden Freundinnen setzte sich Melina durch;  sogar mit 3 : 0.

Da die Ergebnisse der anderen Gruppenspiele durchweg für Melina günstig waren konnte sie ihre Gruppe sogar noch gewinnen und somit das Platzierungsspiel um den 9. Turnierplatz erreichen.
In diesem letzten Turnierspiel machte sich aber der mentale Kräfteverschleiß –  in der inzwischen stark aufgeheizten Sporthalle – deutlich bemerkbar. Sie unterlag Fanny Günther von der TSV Sielmingen trotz gutem Spiel glatt mit 3 : 0. Obwohl das Ergebnis deutlich ausfiel: Das Spiel zweier gleich starker Spielerinnen war viel enger als es die nackten Zahlen ausdrücken.

Alles in allem war es ein durchaus positives Turnier. Melina hat mit dem 10. Platz beinahe das maximal mögliche Ergebnis erreicht. Oder wie ihr Trainer Jürgen Roth in der Analyse anmerkte:  „Mehr wie Platz 9 war sowieso nicht möglich.“

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Jana Schuler beim TOP 20 Turnier in Weinheim

Der Rundenabschluss der Tischtennis-Jugend des TTC Forchheim hält noch einmal ein ganz besonderes Highlight parat: zwei Mädchen haben sich für das baden-württembergische TOP 20-Ranglistenturnier qualifiziert, bei dem sich in der jeweiligen Altersklasse die zwanzig besten Spielerinnen aus Baden-Württemberg duellieren.

Eine davon ist Jana Schuler, die sich in der Altersklasse U12 nach Siegen in der Bezirks- und Regionsrangliste und einem dritten Platz in einer nervenaufreibenden Verbandsrangliste vor 14 Tagen qualifizieren konnte. Dieses Turnier fand am 18. Mai in Weinheim statt und allein Jana‘s Teilnahme daran stellt schon einen großen Erfolg dar.
Das TOP 20-Turnier versprüht einen Hauch von Tischtennis-Sport auf professionellem Niveau, so treten die Akteure hier beispielsweise mit eigenen Startnummern an, es sind spezielle Verbands-Schiedsrichter vor Ort und es erfolgen Kontrollen, ob Dinge wie zum Beispiel Kleidung und Schläger den regeltechnischen Normen entsprechen. Darüber hinaus verlangt es den Teilnehmerinnen alles ab, denn es dauert einen ganzen Tag und Körper und Geist stoßen hier mitunter an ihre Grenzen.

Das Turnier ist also etwas ganz Besonderes und aufgrund der extrem starken Konkurrenz dort gab Trainer Jürgen Roth zu früher Stunde (Abfahrt 07:15 Uhr) seinem Schützling die Vorgabe „Spaß haben, Erfahrung sammeln und –falls möglich- die favorisierten Gegnerinnen (sportlich) ärgern, so gut es geht“ mit auf den Weg.

Die Vorrunde wurde in vier Gruppen mit jeweils fünf Spielerinnen ausgetragen. Jana begann furios und zeigte ihre beste Partie gleich zu Beginn, als sie die höher eingeschätzte Gegnerin aus Bühl nach einer grandiosen Vorstellung mit 3:1-Sätzen bezwang. Nach der erwarteten Niederlage gegen die klare Gruppensiegerin war sie auch gegen ihre Kontrahentin aus Berg auf Augenhöhe. Hier stand sie kurz vor einer 2:1-Satzführung, zu der es dann auch aufgrund eines Netzrollers leider nicht kam und das Match ging schließlich in vier Sätzen verloren. Damit war vor dem letzten Vorrundenspiel klar: um das große Ziel, nämlich das Einziehen in die Zwischenrunde, zu erreichen, musste Jana unbedingt gewinnen. Dies schaffte sie auch, denn nach verlorenem ersten Satz und einer geschmeidigen Trainer-Ansage bog sie das Spiel gegen die Akteurin aus Sulzdorf mit großem Willen noch um und gewann in vier Sätzen.
Damit hatte sie tatsächlich die Vorrunde überstanden, denn in ihrer starken und ausgeglichenen Gruppe belegte sie einen hervorragenden und kaum für möglich gehaltenen dritten Platz.

Als Zugabe gewann sie in der Zwischenrunde noch ihr erstes Match nach gutem und geduldigem Spiel gegen die Vertreterin aus Bühlertal mit 3:1-Sätzen. Nach einer Viersatzniederlage in der zweiten Partie musste Jana dem kräftezehrenden Turnier zunehmend Tribut zollen und die letzten beiden Spiele gingen verloren.
Am Ende wurde es der 16. Platz, der aber Jana’s über weite Strecken sehr gute Leistung nicht ganz würdigt. Das Teilnehmerfeld war extrem ausgeglichen, mit Ausnahme der am Ende auf den Plätzen eins bis drei platzierten Mädchen konnte praktisch jeder jeden schlagen. Jana konnte von acht Spielen drei gewinnen, und besiegte dabei mit der Akteurin aus Bühl auch die am Ende Viertplatzierte in diesem Turnier. Solange Körper und Konzentration mitmachten, war Jana in diesem elitären Feld mittendrin statt nur dabei und agierte mit den allermeisten Teilnehmerinnen voll auf Augenhöhe. Nur etwas Pech in der ausgeglichenen Zwischenrunde und nachlassende physische und mentale Energie verhinderten, dass sie am Ende noch drei bis fünf Plätze weiter vorne landete.
Trotzdem war das Turnier ein tolles Erlebnis und für Jana ein voller Erfolg nach einem starken Auftritt, welcher auch den Trainer sehr zufrieden stimmte. Mit der Gewissheit, alles gegeben und den TTC Forchheim mehr als würdig vertreten zu haben, ging es dann gegen 17:30 Uhr wieder auf die Heimreise.

Den Schlusspunkt in einer überaus erfolgreichen Saison der Forchheimer Tischtennis-Mädchen setzt nun Jana‘s langjährige Doppelpartnerin Melina Seitz, die Anfang Juni in ihrer Altersklasse U13 ebenfalls beim TOP 20-Turnier in Reutlingen an die Platte schreitet. Wir drücken ihr dabei die Daumen, Bericht folgt!

TTC-Jugend schrammt zwei Mal knapp am badischen Pokal vorbei

Jana, Eva, Melina

 

Sandra, Warda, Lisa

 

 

 

 

 

 

 

 

Möchte das weibliche Geschlecht freiwillig nach Walldorf, kann man(n) schon einmal leicht in Panik verfallen. Doch am vergangenen Sonntag begab sich die Delegation des TTC Forchheim – zum Glück – nicht zum schwedischen Möbelriesen, sondern in die Sporthalle der TTG Walldorf, wo das Finalturnier der Jugend um den badischen Verbandspokal ausgetragen wurde. (Danke an alle Mütter, die am Muttertag auf ihre Kinder verzichtet haben!)
Gleich zwei Forchheimer Mannschaften hatten sich (über den Bezirks- und Regions-Pokal) qualifiziert: die Schülerinnen im Wettbewerb U15 und die etwas älteren Mädels in der Konkurrenz U18.

Bei der U15-Mannschaft schickte Coach Jürgen Roth Melina Seitz, Jana Schuler und Eva Geiger (11, 11 bzw. 12 Jahre) ins Turnier.

Die Auslosung für das Halbfinale meinte es gut und bescherte den TTC Limbach als Gegner, der zuvor als schlagbar eingestuft wurde. So kam es dann auch. Melina und Jana gewannen ihre Einzel sicher und siegten auch im Doppel, so dass man am Ende mit einem 4-2 ins Finale vorstieß.

Hier kam es zum Duell mit dem TTC Gemmingen, der sich im anderen Halbfinale auf den ersten Blick überraschend gegen die eigentlich favorisierte SG Heidelberg-Neuenheim deutlich durchgesetzt hatte. Doch schnell wurde klar, dass dies kein Zufall war, denn gegen die Spitzenspielerin aus Gemmingen (deutlich älter als alle Forchheimerinnen) war an diesem Tag nichts zu erben. Sie bezwang zunächst Jana und siegte im Doppel gegen Jana und Melina praktisch im Alleingang, obwohl sich das Forchheimer Duo hier tapfer und nach Kräften wehrte und nahe dran war. Da auch Eva verloren hatte und nur Melina  mit einem souveränen Dreisatzsieg gegen die Nummer 3 von Gemmingen aufwarten konnte stand es 1-3 aus Forchheimer Sicht. Doch Aufgeben ist für den TTC Forchheim keine Option. Jana gewann nach einer starken Leistung ihr zweites Einzel gegen die Nummer 2 von Gemmingen mit vielen spektakulären Ballwechseln in vier Sätzen und brachte dadurch Forchheim nochmals auf 2-3 heran. Für mehr reichte es allerdings nicht mehr, da Eva ihr 2tes Einzel unglücklich und knapp verlor und sich Melina am Nebentisch der starken Nr.1 aus Gemmingen geschlagen geben musste, obwohl sie in den ersten beiden Sätzen hervorragend mit hielt und auf Augenhöhe agierte.
So wurde es am Ende der zweite Platz, mit dem der Coach äußerst zufrieden war, da die Forchheimer Ladies das Maximum herausgeholt hatten.

Parallel gingen die Mädchen U18 mit Warda Ahmed, Sandra Thomas und Lisa Gerstner  in einer 3er Konkurrenz (jeder gegen jeden) ins Turnier.

Das Spiel gegen Adelshausen konnten unsere Mädchen mit 4-2 gewinnen. Dabei  musste sich Warda in einem guten Spiel der Nr.1 von Adelshausen geschlagen geben. Lisa konnte mit sicherem Schnitt- und Blockspiel ihr Einzel gewinnen. Genau wie Sandra, die von ihrem harten Vorhandschuss profitierte. Im Doppel waren Warda und Sandra überlegen und machten die 3-1 Führung klar. Lisa musste sich zwar noch der Nr1 der Gegner geschlagen geben, aber Sandra gewann auch ihr 2tes Einzel zum 4-2 Sieg.

Das Spiel gegen Heidelberg ging mit 1-4 verloren. Lediglich Forchheims  im Moment stärkste Jugendspielerin Warda konnte in einem sehr guten Spiel gegen die Nr 1 von Heidelberg punkten. Lisa und Sandra verloren ihre Spiele jeweils knapp.

Trotzdem war Betreuerin Barbara Gerstner mit den gezeigten Leistungen zufrieden.

Beide Mannschaften schnupperten also am Pokalsieg, mussten aber die Überlegenheit des jeweiligen Gqegners im Finale anerkennen.  Nächstes Jahr werden beide Mannschaften aber wieder antreten und gute Chancen haben.

Einladung zur Spielerversammlung am 06.06.

Nach der Runde ist vor der Runde !!!

Daher findet am Donnerstag, den 06 Juni ab 20:00h unsere diesjährige Spielerversammlung im Clubhaus „FREIE TURNER“ statt.

Hierzu lade ich alle recht herzlich ein und bitte um rege Beteiligung speziell derer, die nächste Runde wieder in einer Mannschaft tt-spielen wollen.
Gleiches gilt auch für alle Jugendlichen, die bei den Damen oder Herren aufgestellt werden wollen.

Mit sportlichen Grüßen

T. Sontheimer

Zwei Forchheimer Jugendspielerinnen für das baden-württembergische Top 20 Turnier qualifiziert

Beim am 04. und 05. Mai in Walldorf ausgetragenen Verbands-Ranglisten-Turnier war der TTC Forchheim mit 4 Mädchen – in den Jahrgängen U 12 mit Jana Schuler und Yara Kashef und U 13 mit Melina Seitz und Eva Geiger – vertreten.

In beiden Wettbewerben waren die Ziele für die Forchheimer Starter sehr unterschiedlich. Gingen Jana und Melina jeweils als Mitfavoritin auf den Turniersieg in den Wettbewerb (und wollten sich mit einem der ersten 3 Plätze für die nächste Runde qualifizieren), sollten Yara und Eva lediglich Erfahrungen und vor allem Spielpraxis sammeln um in den nächsten Jahren so ein großes Turnier erfolgreich zu bestreiten.

Am Samstag waren die Mädchen U13 am Start. Melina beendete ihre Vorrundengruppe etwas überraschend lediglich auf dem 2. Platz. Sie musste sich im Spiel um den Gruppensieg Isabell Ritter vom BJC Buchen mit 3 : 1 Sätzen geschlagen geben. So hatte sie mit einem Nachteil (bereits eine Niederlage mit in die Endrunde zu nehmen) das weitere Turnier zu bestreiten.
Im ersten Endrundenspiel konnte sie Emily Hulbe vom VSV Büchig mit 3 : 1 besiegen. Im Parallelspiel verlor Isabell gegen Tina Wackernagel ebenfalls mit 3 : 1. So gingen alle 4 Mädchen mit 1 :1 Siegen in ihre letzten beiden Gruppenspiele. Melina gewann gegen Tina sicher mit 3 : 0 und da Isabell Emily „nur“ mir 3 : 1 bezwingen konnte, ging der Turniersieg mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem Satz an Melina, die sich damit für das Baden-Württembergische Jahrgangs-Ranglistenturnier „TOP20“ der Mädchen U 13 in Reutlingen qualifizierte.

Bei den Mädchen U 12 war am Sonntag die Entscheidung noch viel enger. Nach 3 klaren Siegen gegen die schwächer eingestuften Spielerinnen in Ihrer Gruppe mussten Jana und Ihre Freundin und „Dauerrivalin“ Nathalia Brandauer vom VSV Büchig den Gruppensieg im Spiel gegeneinander ausspielen. Nach mehreren Niederlagen war es diesmal Nathalia, die das Spiel gewinnen konnte. Da Nathalia bereits ein Gruppenspiel verloren hatte ging zwar der Gruppensieg an Jana, den Vorteil, bereits einen Sieg mit in die Endrunde zu nehmen, den hatte aber Nathalia.
Im ersten Endrundenspiel verletzte sich Emma Schenke vom 1. TTC Ketsch so schwer, dass sie das Spiel gegen Jana nicht beenden konnte. Somit ging der Sieg an Jana.
Im letzten Gruppenspiel setzte sich Jana dann noch gegen Nele Huber vom TV Großsachsen mit 3 :1 durch. Da Emma das Turnier nicht beenden konnte, hatten nun alle 3 Endrunden-Teilnehmerinnen 1 :1 Siege und 4 :4 Sätze auf dem Konto. So musste das Auszählen der gewonnen Ballwechsel über den Turniersieg entscheiden.
Nach dem Auszählen ging der Turniersieg an Nathalia Brandauer.Sie hatte einen Ball Vorsprung vor Nele, die wiederum aber auch nur einen Ball Vorsprung vor Jana hatte. Dies konnte Jana aber gut verschmerzen, denn der 3. Platz bedeutete auch für sie die Teilnahme am Top 20 Turnier. Diese Rangliste findet für die Jugend U12 bereits in 2 Wochen in Weinheim statt.

Nicht ganz so gut lief es für Eva und Yara, die beide noch im ersten Tischtennis-Jahr sind. Sie mussten erkennen, dass in einer Verbands-Rangliste die meisten Teilnehmerinnen bereits sehr gut spielen. Am Ende konnten sie sich jeweils nicht unter den Top 8 platzieren. Trotzdem war Trainerin Petra Roth mit den Leistungen ihrer beiden Schützlinge durchaus zufrieden.

Ihr Mann Jürgen Roth, der Melina und Jana betreute, war natürlich auch sehr zufrieden über das Erreichen des TOP20 Turniers, hatte aber wegen dem jeweils in der Gruppe verlorenen Spiels ein paar graue Haare mehr.

Sieg im Regionspokal

Am Sonntag waren unsere Mädchen U18 beim 1. TC Ittersbach zu Gast. Das Finale des Regionspokals konnten Warda Ahmed, Sandra Thomas und Lisa Gerstner mit 4 : 2 gewinnen.

Der Pokalkampf war von Anfang an ausgeglichen und jedes einzelne Spiel hart umkämpft. Beide Eröffnungspartien konnten Warda und Sandra jeweils mit 3:1 gewinnen. Wie ausgeglichen der Pokalkrimi war zeigt das Spiel von Sandra. Jeder Satz wurde erst in der Verlängerung entschieden, nur den ersten Satz konnte Sandra mit 11: 9 gewinnen. Anschließend stellte Lisa mit ihren 3 : 2 Sieg die Weichen auf Pokalgewinn. Die Ittersbacher Mädchen gaben sich nicht geschlagen. Das folgende Doppel ging in der Verlängerung des Entscheidungssatzes an Ittersbach. Aber Warda ließ in Ihrer Partie gegen Lena Rihm nichts mehr anbrennen und sicherte durch den einzigen ungefährdeten 3: 0 Sieg den Gewinn des Regionspokals. Die zeitgleiche Niederlage von Sandra hatte nur noch statistische Bedeutung; der Pokalsieg ging an Forchheim.

Damit haben sich Warda, Lisa und Sandra genauso wie die Mädchen U 15 für das Final-Four Turnier um den Verbandspokal am 12.05.in Walldorf qualifiziert.

Badische Meisterschaften der Jugend

Am vergangenen Wochenende wurden in Langensteinbach die badischen Einzelmeisterschaften der Schüler und Jugend ausgetragen.
Der TTC Forchheim war mit Melina Seitz, Luis Demuth und Manuel Wollowski vertreten.
Bei den Mädchen U 13 traf Melina in der Vorrundengruppe u.A. auf die spätere Siegerin Anna Gaiser vom TV Öschelbronn. Da beide Spielerinnen alle weiteren Gruppengegnerinnen besiegen konnten, wurde in diesem Spiel der Gruppensieger ermittelt. Dieses Spiel konnte Melina nicht gewinnen. Aber als Gruppenzweite stand Melina ebenfalls im Halbfinale. Dort traf sie auf Lucy Schwendtner-Müller vom TTV Hohenwart. Lucy wurde, je länger das Spiel dauerte immer sicherer und setzte sie sich, nach 2 : 0 Satzrückstand, noch durch. Melina blieb am Ende der dritte Platz. Im Doppel konnte sie zusammen mit Tina Wackernagel vom TTC Ersingen das Finale erreichen und letztendlich den 2. Platz belegen.
Luis konnte bei den Jungen U 18 seine Gruppe gewinnen. Endstation war das Viertelfinale. Nach hartem Kampf unterlag er dem späteren Finalisten Theo Rüdinger vom VfB Mosbach-Waldstadt mit
2 : 3 Sätzen. Ebenfalls im Viertelfinale war im Doppel zusammen mit Manuel Endstation.
Im Einzel hatte Manuel kein Losglück. In einer schweren Vorrundengruppe konnte er sich nicht für die KO- Runden qualifizieren.

Herren 3 schaffen Klassenerhalt – eine Bilanz

 

Schon vor den beiden abschließenden Heimspielen, in denen man erneut stark ersatzgeschwächt antreten musste, war der Abstieg für die dritte Herrenmannschaft des TTC nur noch theoretisch möglich. Daher fielen die beiden Niederlagen gegen Langensteinbach (6:9) und die bärenstarken Söllinger (2:9) nicht mehr ins Gewicht.

Betrachtet man die komplette Runde, fällt das Fazit gemischt aus. In bestmöglicher Aufstellung war die Truppe mehr als konkurrenzfähig. Da dies aber eher die Ausnahme war, musste man sich bis zum Schluss gegen den Abstieg stemmen. Dass man am Ende die Klasse halten konnte, glich in Summe einem kleinen Wunder. Im Gegensatz zu fast allen anderen Teams, die in der B-Klasse von vorne bis hinten durchweg relativ ausgeglichen besetzt sind, hatten die Herren 3 das Problem, dass sie Ausfälle an den ersten drei Positionen in keiner Weise kompensieren konnten und dann auf verlorenem Posten waren.

Nachfolgend eine kurze Bilanz der Stammspieler:

-Matthias Teuscher:

unserem Top-Scorer ist es in allererster Linie zu verdanken, dass wir die Klasse halten konnten. Sportlich als unsere Nummer 1 unumstritten (er gehörte zu den Besten der gesamten Staffel), glänzte er auch menschlich, indem er sich nach grandioser Vorrunde dazu bereit erklärte, mit Sperrvermerk auch in der Rückrunde bei uns zu spielen. Matze, das war ganz groß! Darüber hinaus half er mit seinem sonnigen Gemüt aus so manchem Tal der Tränen, als wir wieder mal die Hucke voll bekamen. Seit seinem Thailandurlaub mit fernöstlicher Gelassenheit am Tisch. Seit diesem Zeitpunkt mit einem fragwürdigen Modegeschmack gesegnet..

Einzel: 20-8 Doppel: 11-6

-Frank Schuler:

er stieß in der B-Klasse im vorderen Paarkreuz ab und an an seine Grenzen, konnte aber dennoch gelegentlich auch starke Gegner ärgern. Hätte er nicht gleich neun (!) Fünf-Satz-Matches verloren, wäre seine Bilanz positiv gewesen. Ein ganz klarer Fall für den Mental-Trainer! Wichtig auch im Doppel, da er mit Matthias in der Vorrunde drei Mal im Schlussdoppel noch gewann und somit mithalf, wertvolle Punkte zu sichern.

Einzel: 14-17 Doppel: 12-9

-Jürgen Roth:

Der Bondscoach war die Überraschung schlechthin und beendete die Runde im mittleren Kreuz mit einer herausragenden Einzel-Bilanz, die ihm wohl nur die wenigsten zugetraut hatten. Dank seines Materials trieb er so manchen Gegner zur Verzweiflung und besiegte sie oftmals knapp. Hoffentlich kann er nach dem Verlust seines Holzes gleichwertigen Ersatz finden.

Als Mannschaftsführer schaffte er es tatsächlich, in den entscheidenden Spielen der Rückrunde die Truppe bestmöglich aufzustellen und somit den Klassenerhalt klarzumachen, wofür ihm ein Denkmal gebaut werden sollte. Danke für Deine Bemühungen, trotz beruflichem, privatem und Jugendcoaching-Stress!!!

Einzel: 15-9 Doppel: 5-11

-Danial Ahmed:

Er hatte einen schweren Stand in dieser Runde. Gepeinigt vom Schulstress, war er oftmals unterlegen und sah kein Land in seinen Spielen. Unverdrossen versuchte er es weiter und im wichtigsten Spiel des Jahres in der Rückrunde gegen Ettlingenweier war er dann voll da, erwischte einen Sahnetag und zeigte dort seine beste Saisonleistung. Alleine mit diesem Auftritt war er maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt.

Einzel: 5-11 Doppel: 4-7

-Detlef Schreck:

unser Aggressive Leader zeigte sich in der Rückrunde meistens in guter Form. Trotz erkennbarem Trainingsrückstand sorgte er dort für zahlreiche wichtige Punkte. Sein staubtrockener Humor und dem schönsten Trainingsanzug der Welt unterstreichen seine Sonderstellung innerhalb des Teams..

Einzel: 9-12 Doppel: 2-11

Michael Scheytt:

der selbst ernannte „Left-handed Schupf-Phobiker“ litt oft darunter, dass seine Gegner das offensive Spiel verweigerten, dafür aber umso mehr passiv spielten, was ihm gelegentlich ordentlich die Laune verhagelte. Trotzdem fuhr er in den entscheidenden Spielen Siege ein, die am Ende sehr wichtig sein sollten. Obwohl auch er mit erkennbarem Trainingsdefizit unterwegs war, stellte er sich in den Dienst der Truppe. Ein feiner Kerl, der Micha!

Einzel: 7-9 Doppel: 5-6

Alles in allem war diese Saison für uns mit dem Klassenerhalt ein voller Erfolg. Auch wenn er äußerst knapp zustande kam und bei dem Linkenheim-Spiel mit etwas Glück verbunden war, grenzt es doch an ein kleines Wunder, dass wir zwei Mannschaften hinter uns lassen konnten, wenn man berücksichtigt, wie stark und ausgeglichen unsere Staffel war und wie oft wir mit Ersatz an die Platte treten mussten.

Den Tiefpunkt gab es zu Beginn der Rückrunde, als wir zunächst nach unterirdischer Mannschaftsleistung dem abgeschlagenen Absteiger Neureut unterlagen und anschließend zwei Mal in Folge mit 0:9 die Höchststrafe bekamen. Da sah es zwischenzeitlich wirklich nicht gut aus. Positiv bleiben rückwirkend das allererste Saisonspiel mit dem überraschenden Remis in Friedrichstal sowie vor allem die beiden Siege gegen Ettlingenweier (die furiose Aufholjagd im Hinspiel und die großartige Mannschaftsleistung in der Rückrunde, als es um Alles ging) in Erinnerung.

Ein ganz großer Dank geht an alle Spieler, die bei uns ausgeholfen haben, wenn mal wieder Not am Mann war, in Person von Dominik, George, Oliver, Daniel, Jürgen Baumgarth, Steffen und Martin. Ohne Euch hätten wir des Öfteren keine vollständige Mannschaft parat gehabt und Ihr habt Euch oft genug klaglos saftige Niederlagen eingefangen und habt Euch anschließend trotzdem wieder bereit erklärt, bei uns auszuhelfen. Dafür gebührt Euch der allergrößte Respekt!!

Die B-Klasse ist kein Kindergeburtstag und es wird spannend sein zu sehen, in welcher Aufstellung wir kommende Saison antreten. Verstärkungen werden dringend notwendig sein, um auch nächstes Jahr die B-Klasse zu halten, unser Sportwart wird diesen Wink mit dem Zaunpfahl hoffentlich verstehen

Egal was war, dem Team hat es dieses Jahr großen Spaß gemacht.

Es steht noch der gemütliche Saisonabschluss im Garten unseres Bondscoachs an und dann werden wir (hoffentlich) hoch motiviert in der neuen Saison wieder angreifen!

Für den Saisonabschluß gibt da der berühmte Fußball Philsoph Andi Brehme die Richtung vor.

„Zum Glück ist die Mannschaft nach dem Spiel besser ins Spiel gekommen“.

In diesem Sinne: das Runde muss aufs Eckige!!

Frank Schuler