Herren 2: Spiel gegen Weingarten

Nachdem wir in der Vorrunde zu Hause gegen Weingarten in einem wahren Marathon-Match 8:8 spielten, entwickelte sich das Rückrundenspiel letzten Samstag zu einer echten Achterbahn der Gefühle.

Konnten wir in der Vorrunde kein einziges Doppel gewinnen, gingen wir mit unseren neu formierten Doppeln überraschend mit  3:0  in Führung. Soweit so gut !!
Danach gingen vorne bei Achim und Lukas beide Spiele verloren. In der Mitte lieferte Karsten einen echten Krimi ab, leider konnte er etliche Matchbälle nicht verwerten und verlor sage und schreibe 21:23 im 5ten Satz.  Sonny und Frank gewannen ihre Spiele, so dass wir zur Halbzeit wir  mit 5:4 in Front lagen.
Danach gingen vorne wieder beide Spiele an den Gegner, Karsten und Sonny konnten das ausgleichen. Im hinteren Paarkreuz wurden durch einen Sieg von Matthias die Punkte gerecht geteilt, sodass wir mit 8:7 ins Schlussdoppel gingen. In einem hochklassigen Spiel mit tollen Ballwechseln lag der TTC im letztenSatz des gesamten Spieles souverän mit 6:1 in Führung um sich letztendlich doch geschlagen geben zu müssen.

Vor dem Spiel hätten wir uns sicherlich über ein 8:8 bei Weingarten gefreut, im Nachhinein war es dann wohl eher ein Punktverlust für unsere Mannschaft. Trotz allem aber ein tolles, hochklassiges und überaus spannendes Spiel.

Thomas Sontheimer

Julia Konradt siegt bei der badischen Verbandsrangliste

Nur eine kurze Verschnaufpause war Julia Konradt vergönnt. Noch am vergangenen Wochenende hatte sie sich mit einem dritten Platz bei der Regionsrangliste für die badische Verbandsrangliste qualifiziert und schon am nächsten Wochenende stand sie für diese Rangliste erneut in der Sporthalle.

8 Mädchen der Altersklasse U 13 traten im Turniermodus Jeder gegen Jeden gegeneinander an. Und Julia erwischte einen Sahnetag. Hatte sie vor einer Woche noch gegen die Dauerkonkurentinnen Tamina Jehmlich und Rebekka Engfer vom TTC Karlsruhe-Neureut verloren, gewann sie hier beide Spiele und musste sich nur mit 3 zu 1 der späteren Zweiten Helene Weigl vom TTC Weinheim-West geschlagen geben. Alle übrigen Spiele gestaltete Julia souverän und brachte ungefärdete Siege nach Hause.

Schlussendlich gewann Julia spiel- und satzgleich aufgrund des besseren Verhältnisses der einzelnen gespielten Bälle vor Helene Weigl. Knapper hätte der Sieg nicht ausfallen können!

Trainerin Petra Roth zeigte sich mit der Leistung ihres Schützlings sehr zufrieden: „Julia hat heute eine tolle Form gezeigt und sich gegenüber letzter Woche deutlich gesteigert.“

Das schönste Kompliment kam aber von einem der Trainer der anderen Spielerinnen, der nach dem Turnier meinte: „Die kompletteste Spielerin hat verdient gewonnen.“

Damit ist Julia für die am 28. und 29. Mai in Weinheim ausgetragene Jahrgangsliste Baden-Württemberg U 13 qualifiziert und wird sich dort mit den 20 besten Spielerinnen ihres Jahrgangs aus ganz Baden-Württemberg messen.

Julia Konradt, Bild privat

Petra Roth

Herren 3 mit Remis im Top-Spiel

Nachdem sich Frank, Matthias und Brigitte nach einer erneut äußerst dürftigen Vorstellung mit einem Sieg in Weingarten ins Pokalfinale gerumpelt hatten, stand das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer und Angstgegner EK Söllingen auf dem Programm.

Zweiter gegen Erster zur Prime-Time, ausverkaufte Forchheimer Halle, Live-Übertragung im TV – es war alles angerichtet für das Gipfeltreffen und es sollte sich das erwartet enge Spiel entwickeln. Teamkapitän Michael musste dabei kurzfristig krankheitsbedingt ersetzt werden – Gerüchte besagen, dass er in altbewährter Sportwart-Manier lediglich seine TTR-Punktezahl behalten wollte 🙂

Es gelang ein guter Start: nach den Doppeln lag Forchheim 2:1 vorne, da Frank/Matthias und Manuel/Jürgen erfolgreich waren.

In den Einzeln kam es dann zu einer echten Achterbahnfahrt. Nachdem Frank und Matthias vorne leer ausgingen, Brigitte und Helmut in der Mitte jeweils hauchdünn und mit großem Kämpferherz sowie Manuel hinten aber gewannen, sah es beim Stand von 5:3 zwischenzeitlich sogar so aus, als könnten wir das Ding gewinnen.

Doch Jürgen verlor genauso wie Frank und Matthias, die vorne an diesem Abend in den Einzeln schlecht aussahen und gar kein Land sahen. Im mittleren Kreuz mussten Brigitte und Helmut die Segel streichen, sodass wir plötzlich mit 5:8 scheinbar aussichtslos zurück lagen.

Doch dann kam das hintere Paarkreuz und leitete die Wende ein.

Zunächst zwang der groß aufspielende Manuel seinen international erfahrenen Kontrahenten in die Knie, anschließend rang Bondscoach und Edeljoker Jürgen Roth einen weiteren Söllinger Alt-Internationalen unnachahmlich mit gewieftem Antitop-Spiel nieder und verkürzte auf 7:8.

Im Schlussdoppel schritten dann Frank und Matthias an die Platte, denen im vorderen Kreuz vorher wirklich gar nichts gelungen war und Zuversicht sah daher vor der Partie anders aus.

Die ersten beiden Sätze gingen prompt verloren, bevor die Forchheimer eine furiose Aufholjagd starteten. Matthias zündete ein offensives Feuerwerk, Frank murmelte jetzt wieder jeden Ball zurück und bei den Söllingern schlichen sich nun auch einige Fehler ein, was zur Folge hatte, dass der TTC am Ende tatsächlich noch das Schlussdoppel drehen konnte und mit einem nicht mehr für möglich gehaltenen 8:8-Unentschieden aus der Halle ging.

So stand nach unzähligen Niederlagen in den vergangenen Jahren gegen Söllingen zum ersten Mal ein Remis zu Buche, welches wir uns durch große Moral auch verdienten und es als eine Art „gefühlten Sieg“ mitnehmen können.

„Man oft the match“ war dieses Mal zweifellos Manuel, der mit seiner krachenden Rückhand einen Sahnetag erwischte und fulminant auftrumpfte – vermutlich bewirkte die weibliche Unterstützung hier Wunder!!

Nach diesem Spiel ist der Aufstieg ganz nahe, noch ein Sieg aus den verbleibenden drei Spielen würde die letzten Restzweifel beseitigen.

In der Liga steht nun eine längere Pause an, aber es steht das Pokalfinale vor der Tür, in dem Frank, Matthias und Brigitte als krasser Außenseiter nach Grünwettersbach fahren und versuchen werden, dort das Unmögliche möglich zu machen…

Frank Schuler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jugend-Regionsrangliste: Beide Teilnehmer erfolgreich

Am 26. und 27. März 2022 wurde nach der „Corona-Pause“ wieder die Regionsrangliste der Schüler und Jugend in Odenheim ausgetragen. Unter der Betreuung von Trainerin Petra Roth nahmen Julia Konradt und Lino Rapka teil.

In der Altersklasse Mädchen13 erwischte Julia einen holprigen Start, konnte sich aber im Turnierverlauf steigern und schönes Angriffs-Tischtennis zeigen. Sie belegte am Ende den 3. Platz.

Lino Rapka startete in der Altersklasse Jungen12 am frühen Sonntagmorgen mit einem Sieg gut in das Turnier. In der sehr großen Gruppe von 7 Spielern im System Jeder gegen Jeden waren 6 Spiele zu absolvieren, die fast alle in 5 Sätzen hart umkämpft waren. Es wurde daher ein langes und anstrengendes Turnier, das kräftig an der Kondition zehrte. Am Ende stand ein 5. Platz für Lino zu Buche.

Damit sind beide Teilnehmer für die Verbandsrangliste am kommenden Wochenende in Wiesloch-Baiertal qualifiziert.

Petra Roth

Herren 3 weiterhin auf Aufstiegskurs

In der Winterpause musste die dritte Herren-Mannschaft aufgrund von dubiosen und skandalumwitterten Motiven den Verlust von Top-Scorer Karsten Seitz und Barbara Gerstner hinnehmen, dafür bekamen wir unseren Präsi Helmut Reiff als Verstärkung.

Bereits nach den ersten drei Spielen der Rückrunde kann man konstatieren: aufgrund der aktuellen Corona-Lage weiß eigentlich bis zuletzt niemand, ob und mit wem die jeweiligen Spiele überhaupt stattfinden können, aber wenn gespielt wird, dann gewinnen die Herren 3 einfach weiter…

Und das, obwohl wegen diverser Umstände ständig jemand ersetzt werden muss. Äußerst ersatzgeschwächt meisterte die Truppe um Capitano Michael zunächst souverän die schwere Hürde Blankenloch (9:5), in Bestbesetzung knallte man danach das Schlusslicht Stupferich aus der Halle (9:1) und anschließend gegen Beiertheim/Post nahm sich der Kapitän höchstpersönlich eine kleine Urlaubs-Auszeit. Doch auch diesen Ausfall konnten wir kompensieren und gewannen mit 9:3.

 

Allerdings täuscht dieses Ergebnis, denn die Forchheimer spielten teilweise weit unter Form und nur weil viele knappe Matches gewonnen wurden, stand am Ende auf dem Papier ein deutlicher Erfolg.

Da Matthias „Turbo“ Teuscher Spätschicht hatte und er deshalb früher den Abflug machte, mussten wir die Doppel umstellen. Das Risiko machte sich bezahlt, denn Forchheim ging mit einer 3:0-Führung in die Einzel. Doch schon hier wurde offensichtlich, dass die Topform bei einigen zuhause gelassen wurde. Matthias schleppte Frank durch das Doppel und am Nebentisch mussten Brigitte und der Präsi Matchbälle abwehren. Das dritte Doppel Manuel und Jürgen gewann ebenfalls ziemlich glanzlos.

In den Einzeln ging das Gewürge weiter. Matthias verlor und Frank quälte sich nach äußerst mäßiger Darbietung zum Sieg. In der Mitte verlor der Präsi und Brigitte drehte ein schon verloren geglaubtes Spiel mit Engelsgeduld und minutenlangen Schupf-Ballwechseln gerade so noch um.

Hinten murmelte sich Manuel zum Sieg, hatte aber auch nicht seinen besten Tag erwischt. Der einzige, der an diesem Abend eine gute Performance zeigte, war Bondscoach Jürgen Roth, der sich auch vom grell-grünen Belag seines Kontrahenten nicht aus der Ruhe bringen ließ und einen Dreisatzsieg eintütete.

Anschließend steigerte sich Frank zwar, verlor aber dennoch hauchzart gegen die gute und gewiefte Nummer eins der Gastgeber und Matthias bog sein zweites Einzel noch um und gewann in fünf Sätzen. Den Schlusspunkt setzte Brigitte mit einer erneuten Barbara Gerstner-Gedächtnis-Leistung, indem sie mit komplett passivem Spiel auch in ihrem dritten Match Matchbälle abwehrte und ihren unbequemen Gegner niederschupfte – Respekt!!!

 

Alles in allem also ein glanzloser Sieg, bei dem die Herren 3 eher durch Moral und Kampfgeist als durch spielerische Klasse überzeugten. Ein special thanx  geht an Jürgen, der sich auf der letzten Rille daherkommend in den Dienst der Mannschaft stellte und dann sogar noch als bester Mann sein Match überzeugend gewann – danke für Deinen Einsatz!

 

Es folgen nun zwei Highlights: zunächst werden wir versuchen, in Weingarten ins Pokalfinale einzuziehen, bevor es kommende Woche zum Showdown mit Tabellenführer und Angstgegner Söllingen kommt – ohne erhebliche Leistungssteigerung wird hier aber nichts zu erben sein. Deshalb wird erwogen, kurzfristig ein Höhentrainingslager in Bolivien anzusetzen, mal sehen, ob der Capitano das durchsetzen kann!

Frank Schuler

 

 

 

 

 

 

 

Herren 1: Mit doppeltem Sieg in die Winterpause

Am 26.11.21 ist unsere erste Herrenmannschaft am vorletzten Spieltag gegen den TTC Karlsruhe-Neureut II angetreten. Unsere ausgefallene Nummer vier, Jürgen, wurde durch Ersatzmann Daniel Schuler vertreten.

Das Heimspiel beginnt aufgrund des Ausfalls von Jürgen mit einer ungewohnten, dennoch erfolgreichen Doppelkonstellation. Jan und Steffen gewinnen als unser einziges eingespieltes Doppel ihr erstes Match knapp mit 3:2. Danach können auch die taktisch zusammengewürfelten Valentin und Markus ihr Doppel souverän mit 3:0 für sich entscheiden. Im Doppel 3 müssen sich Lucas und Daniel allerdings, knapper als das Endergebnis vermuten lässt, mit 0:3 geschlagen geben. Nichtsdestotrotz liegen wir nach den Doppeln mit 2:1 Zwischenstand vorne.

Zwei weitere Punkte können Jan und Steffen im vorderen Paarkreuz erzielen, indem Sie ihre ersten beiden Einzel des Abends mit 3:0 und 3:1 gewinnen. Unsere Nummer 3 Valentin verliert hingegen knapp mit 2:3. Die nächsten beiden Siege lassen aber nicht lange auf sich warten und werden daraufhin von Lucas und Markus jeweils mit einem sehr engen 3:2 erzielt. Ersatzmann Daniel konnte sein Einzel nicht für sich entscheiden, was uns zu einem Zwischenstand von 6:3 nach dem ersten Einzeldurchlauf führt.

Aus den ersten drei Einzeln im zweiten Durchlauf können wir anschließend 2 Punkte erzielen. Wir sind also nur noch einen Punkt vom Gesamtsieg entfernt und liegen mit vielversprechenden vier Punkten vorne (8:4). Für die Gegner aus Neureut ist die Partie allerdings noch lange nicht vorbei. Nach einer recht deutlichen Niederlage von Lucas im mittleren Paarkreuz verlieren kurz darauf auch unsere Nummer fünf und sechs, Markus und Daniel, ihr zweites Einzel, wodurch die Gegner auf 8:7 verkürzen und eine Entscheidung durch Schlussdoppel erzwingen können.

Das Schlussdoppel, ausgetragen von unserem Doppel 1 Jan und Steffen, spiegelt die Atmosphäre des bisherigen Spielverlaufs wider und geht haarscharf mit 13:11 zu unseren Gunsten aus. Im zweiten Satz können die Gegner zulegen und diesen für sich entscheiden. Entscheidend sind allerdings Satz drei und vier, in denen Jan und Steffen wieder einmal beweisen können, wieso Sie unser sicheres Doppel 1 bilden und gewinnen das Schlussdoppel insgesamt mit 3:1 in Sätzen. Somit war unser knapper, aber verdienter Sieg mit 9:7 über unsere Gäste aus Neureut sicher.

 

Das letzte Verbandsspiel unserer Herren 1 stand drei Tage später, dem 29.11.21 auswärts bei der SG-Beiertheim /PS-Karlsruhe II an. Diesmal mussten wir leider auf unsere Nummer 1 Jan verzichten und hatten als Ersatzmann des Abends Dimi auf Nummer 6 dabei.

Auch diesmal gibt es das Problem, dass wir unsere sicheren Doppel nicht stellen können, weil Jan ausfällt. Steffen und Jürgen spielen als alteingespieltes Doppel also auf Doppel 1 und können dieses auch für sich entscheiden. Valentin und Markus spielen auf Doppelposition 2 und verlieren in einem sehr knappen und dazu sehr unglücklichen Spiel mit 2:3. Lucas und Dimi liegen nach den ersten zwei Sätzen mit 0:2 hinten und verpassen im dritten Satz um Haaresbreite den Anschluss und verlieren diesen nach langem Kampf mit 17:19. Nach den Doppeln liegen wir also mit 1:2 im Rückstand.

Aus den ersten vier Einzeln kann lediglich Steffen seines mit 3:1 für sich entscheiden. Valentin, der heute im vorderen Paarkreuz spielt, Lucas und Jürgen müssen sich in ihren ersten Einzeln geschlagen geben – Zwischenstand 2:5 gegen uns. Danach bringt Ersatzmann Dimi den Stein ins Rollen und gewinnt sein Einzel souverän mit 3:0. Markus folgt Dimis gutem Beispiel und gewinnt ebenfalls mit einem dominanten 3:0. Zum Ende des ersten Einzeldurchlaufs können wir also auf ein 4:5 verkürzen.

Die Aufholjagd findet allerdings hier noch kein Ende, da Steffen auch sein zweites Einzel für sich entscheiden kann und auch Valentin im zweiten Durchlauf Punkten kann. Wir liegen also zum ersten Mal an diesem Abend in Führung. Diese Siegesserie setzt sich in den drei darauffolgenden Matches von Jürgen, Lucas und Markus fort, sodass Dimi nicht einmal mehr spielen muss. Endstand nach unglaublichen sieben erfolgreichen Einzeln in Folge: 9:5.

Nach diesen zwei gelungenen Abschlussspielen der Hinrunde sind wir froh, dass die bisherige Saison so problemlos und vor Allem corona-los verlaufen ist und bedanken uns natürlich auch bei allen Ersatzspielern und Ersatzspielerinnen, die uns fleißig unterstützt haben.

 

Somit überwintern wir im oberen Tabellenmittelfeld, auf einem sehr guten vierten Platz und können ohne viel Druck in die Rückrunde gehen, sofern Corona dies zulässt.

Jan Söls

Herren 3 überwintern auf Aufstiegsplatz

Zum Abschluss der Vorrunde hatte die dritte Herrenmannschaft des TTC nochmals zwei Partien zu bestreiten.

Zunächst gelang beim Schlusslicht aus Stupferich ein ungefährdeter 9:2-Erfolg. Obwohl unsere Truppe mit Ersatz und angeschlagenen Akteuren an den Start ging und einige weit von ihrer Bestform entfernt waren, konnte uns Stupferich nicht wirklich das Wasser reichen.

Es punkteten Frank (2,5), Brigitte (2,5), Ming (1), Karsten (1,5) und Michael (1,5).

 

Danach empfingen wir zum letzten Heimspiel Beiertheim. Hier zauberten wir nochmals eine beeindruckende Vorstellung an die Platten und gewannen ebenfalls deutlich mit 9:2.

Schon in den Doppeln demoralisierten wir unsere Gegner, indem wir diese alle glatt in drei Sätzen gewannen. In den Einzeln zeigten wir nochmals durchweg eine starke Leistung, lediglich Frank  und Manuel mussten ihre Spiele abgeben.

Der Rest hielt sich schadlos, erwähnenswert vor allem der Auftritt von Barbara, die im vorderen Kreuz beide Spiele gewann (unter anderem auch gegen die starke Nummer eins der Gäste) sowie von Karsten, dessen Vorhandpeitsche an diesem Abend eine Trefferquote von nahezu 100 Prozent aufwies.

Es punkteten Barbara (2,5), Frank (1,5), Brigitte (1,5), Karsten (1,5), Manuel (0,5) und Michael (1,5).

 

So stehen wir nach Beendigung der Vorrunde mit 12-2 Punkten auf einem hervorragenden zweiten Platz, der am Ende wahrscheinlich zum Aufstieg berechtigt. Obwohl wir in vier Spielen Matthias ersetzen mussten, gewannen wir alle Spiele mit Ausnahme der Partie gegen Söllingen, und zwar jeweils ziemlich deutlich, was ganz klar für unsere durchgehend gut und tief besetzte Truppe spricht.

Ein Dank geht an alle Mitwirkenden, sei es unser Teamkapitän Michael, der einen souveränen Job als Mannschaftsführer erledigte und trotz einiger Ausfälle immer eine äußerst schlagkräftige Mannschaft an die Platte schickte, oder Brigitte, die mehrmals angeschlagen, aber trotzdem immer (und meistens erfolgreich) spielte.

Auch ein Dankeschön geht an alle, die bei uns ausgeholfen haben, ob Barbara, Ming, Rolf oder Norbert (und wen ich noch vergessen habe) und somit ebenfalls zu dieser tollen Vorrunde beigetragen haben.

 

Der Autor wünscht allen Beteiligten und übrigen Vereinsmitgliedern trotz der Umstände eine möglichst entspannte Adventszeit, schöne Feiertage und vor allem natürlich Gesundheit.

Hoffen wir mal, dass wir spätestens im Frühjahr wieder den Spielbetrieb aufnehmen und in der Rückrunde den angepeilten Aufstieg klarmachen können.

Bis dahin gilt auch zumindest in der Theorie: das Runde muss aufs Eckige!!

Frank Schuler

 

 

 

 

 

 

 

4. Mannschaft sichert sich Herbstmeisterschaft

Am Freitagabend stand für die 4. Mannschaft das letzte Heimspiel der Hinrunde gegen das Tabellenschlusslicht aus Ettlingenweier an. Ohne ihren Teamchef, der aufgrund zuletzt bockstarker Leistungen in der ersten Mannschaft aushelfen sollte, und ohne die Stammspieler Norbert und Michael spielte Mann die Gäste an die Wand. Nach den Doppeln stand es 2:1 nachdem sowohl Nobby und Jürgen als auch Olli und George ihre Doppel mühelos gewannen. Petra und Evi verloren ihr Doppel denkbar knapp und unglücklich im 5. Satz. In den anschließenden Einzeln setzte sich dann die Überlegenheit fort. Nobby und Jürgen gewannen relativ entspannt ihre ersten beiden Einzel. Anschließend verlor Evi im 5. Satz mit 10:12 und war nach der zweiten 5-Satzniederlage an diesem Tag zurecht ziemlich gefrustet. Teamchef Daniel, der zwischen seinen Einsätzen in der Ersten, natürlich mit seinem Team mitfieberte, schaffte es schnell unseren Sonnenschein im Team wieder aufzubauen und Evi ein Lächeln abzuringen. Dieses Talent, als Coach immer wieder für seine Schäfchen da zu sein und Fingerspitzengefühl für die Gefühlslage seiner Schützlinge zu zeigen, ist einzigartig. Nachdem Evi wieder aufgebaut war, gewann Olli sein Einzel und sorgte für das 5 zu 2. Unter den Augen des Teamchefs zeigte nun Ersatzmann Steffen eine überragende Leistung und besiegte seinen Kontrahenten deutlich. George, Nobby und Jürgen vollendeten die starke Leistung des Teams und sorgten so für den auch in dieser Höhe verdienten 9:2 Sieg. Nach dem 6. Sieg im 6. Spiel ist der 4. Mannschaft die Herbstmeisterschaft nicht mehr zu nehmen. Juhu. Dennoch will man kommende Woche in Büchig die perfekte Hinrunde krönen um dann, aufgrund des drohenden Lockdowns, einsam vor dem Weihnachtsbaum zu feiern und in einem stillen Gebet allen Ungeimpften zu gedenken. Ein großer Dank an Steffen, Petra und King George fürs Aushelfen und Evi für die erneut leckere Verkostung.

Die anschließende Pressekonferenz mit Teamchef Daniel fiel ungewohnt kurz aus:

„ Herbstmeister, Herbstmeister hey hey… Danke an mein Team, I love you all!!“

Daniel Schuler

Kontinuierlich gesteigert – die Jugend U 18 nach Lockdown

Nach der Zwangspause ging unsere dezimierte Jugend ohne große Erwartungen in die neue Runde. Die Stammmannschaft, Patrick Seitz, Fabian König, Dominik Kastner und zu Beginn noch Norman Feidler sollte einfach wieder Spaß am Wettkampf haben.

Zu Rundenbeginn tat man sich noch sehr schwer und es setzte auch die ein oder andere Packung. Aber mit jedem Spiel wuchs die Mannschaft weiter zusammen und die Leistungen wurden stabiler.

Obwohl sie die beste Saisonleistung boten, ging auch das letzte Vorrundenspiel unglücklich mit 4 : 6 verloren. Mit etwas Spielglück in der einen oder anderen Situation wäre zumindest ein Unentschieden möglich gewesen.

Das Fazit von Betreuer Jürgen Roth fällt daher auch gemischt aus. „Es war zu erwarten, dass Corona Spuren hinterlassen würde. Allerdings habe ich diese Heftigkeit zu Rundenbeginn nicht erwartet. Die z.T. deutlichen Leistungssteigerungen meiner Spieler, vor allem in den letzten beiden Spielen, das gibt mir Hoffnung auf einige Punkte in der Rückrunde.“

Jürgen Roth

 

Zweite Mannschaft übernimmt Tabellenspitze

Ersatzgeschwächt aber mit starkem Nachschub hat die zweite Mannschaft nach einer großartigen und insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung die Führung in der Tabelle übernommen. Auch wenn der Dienstagabend für uns ein etwas ungewöhnlicher Spieltag war, konnte Ettlingenweier um 23.25 Uhr mit 9:7 geschlagen werden.  Von insgesamt 61 gespielten Sätzen gingen 15 (!) in die Verlängerung (24,5%!), davon 10 zu unseren Gunsten (die % könnt ihr selbst ausrechnen) – dies allein zeigt die Dramatik und Spannung des Abends. Respekt gilt auch unserem Gegner, welcher sportlich und fair seine Niederlage angenommen hat.

Aus den Doppeln heraus konnten wir direkt mit 2:1 in Führung gehen, Markus und Lucas haben ihr Doppel leider sehr knapp nach 5 Sätzen verloren. Das darauffolgende vordere Paarkreuz trug dann einen weiteren Punkt zum 3.1 bei. Danach hat Dimi (man(n) vermutet bei ihm eine illegale „Tenergy Impfung“), welcher sich in Höchstform befindet, als auch Markus zwei weitere wichtige Punkte zum Sieg beigetragen.

Im Folgenden wurde das Spiel dann offener und die nächsten 3 Spiele gingen leider wieder an unsere Gegner. Markus konnte dann im fünften Satz mit 12:10 unseren Vorsprung auf 7:5 erhöhen. Ein schönes Spiel mit tollem Engagement und starker mentaler Einstellung und – sehr hoher Belastung für die Nerven der Zuschauer.

Unsere russischer Spitzenspieler Dimi (der einzige Serve-and-Volley Spieler im Verein) konnte dann überzeugend und souverän sein Einzel gewinnen. Frank verpasste leider beim Stand von 8:6 die Chance den Sieg klar zu machen und verlor sein letztes Einzel. Im Ergebnis schuldet er Achim ein weiteres Bier (wegen unnötigem folgendem Arbeitsaufwand) und wir mussten bei 8:7 ins Schlussdoppel mit Frank und Achim. Dies war insbesondere für Frank eine besondere mentale Herausforderung, nachdem er gerade verloren hatte. Aber, nach teilweise spektakulären Ballwechseln und herausragenden Schlägen auch von unserem Gegner, konnten wir den Sack zumachen. Dies war insbesondere Frank geschuldet, welcher im 5ten und alles entscheidenden Satz herausragend, abwechslungsreich und mutig aufspielen konnte. Achim hat seinen Teil dazu beigetragen und die Bälle geholt, Frank moralisch aufgebaut und seine Bierstrichliste von Frank (glaube es sind 2) überdacht.

Aber – insgesamt und egal ob Spiele gewonnen oder verloren wurden – JEDER war an diesem Abend wichtig. Die Unterstützung der Bank war bei jedem Spiel herausragend und jeder hat sich um jeden gekümmert. Dies war ein Sieg der Mannschaft und nicht einzelner Akteure, der Abend hat Spaß gemacht i.V. mit einem großartigen Ergebnis. Danke an alle Spieler und Glückwunsch zur Tabellenspitze (egal wie lange).

Achim Jörger